Club für Wassersport Köln-Niehl e.V. 1931    cfw-flagge2

Fotos zum Stiftungsfest

75 jähriges Stiftungsfest des Club für Wassersport Köln-Niehl  1931 e.V.

 

Es waren gleich zwei Weltpremieren angesagt: Erstens, trat die kölsche Band “Kleeblatt”€ zum ersten Mal außerhalb ihres Studios auf und zweitens spielte sie ihr neuestes Stück “Colonia”, eine Hymne auf unsere Heimatstadt Köln. Und das bei uns im Club für Wassersport Köln-Niehl 1931 e.V. (CFW)!

Dieser  feierte nämlich am 12.August 2006 sein 75 jähriges Stiftungsfest. Der Kontrakt mit der Gruppe “Kleeblatt”€ kam natürlich dadurch zustande, dass ein Vereinsmitglied, genauer gesagt unser Kassierer Horst Neumann, auch Sänger dieser Band ist. Zwei Weltpremieren bei einem 75 jährigen Jubiläum: Wo gibt es das schon? “Kleeblatt”€ spielten nicht nur ihren neuesten Titel Colonia, sondern heizten mit ihren kölschen Songs der Stimmung richtig ein. Für das leibliche Wohl war mit einem leckeren kalt-warmen Büffet und kühlem Kölsch gesorgt.

 

Aus Anlass des 75 jährigen Bestehens des CFW hatte der 1. Vorsitzende, Rolf Eskötter, in das Bootshaus in der Katzengasse in Köln-Niehl eingeladen, dem nicht nur zahlreiche Mitglieder, sondern auch etliche Vertreter des Kölner Kanusports und der städtischen Verwaltung gerne folgten, so dass das Bootshaus richtig voll wurde.

Der Geschäftsführer des Landes-Kanu-Verbandes NRW, Bezirk IV Köln-Bonn-Aachen, Herr Walter Wülfrath, kam auch in Vertretung des Deutschen Kanu-Verbandes und brachte Glückwünsche und Jubiläumspräsente des DKV, des LKV NRW und des Bezirks IV mit.

Herr  Bernd Henke, Amtsleiter des Bürgeramt Nippes, überbrachte die Grüße von Bezirksbürgermeister Schlösser, verbunden mit einer großzügigen Spende.

Der Vorsitzende des Stadt-Bezirks-Sport-Verband Bezirk Nippes (SBSV5), Herr Klaus Schuhmacher, vertrat auch den Stadtsportbund Köln (SSBK) und erfreute den Verein, wie ebenfalls die Stadtsparkasse Köln, mit einer finanziellen Zuwendung zum Jubiläum.

Die besten Glückwünsche zum 75 jährigen Bestehen des CFW übermittelten außerdem Herr Klaus Weiand, Ehrenvorsitzender des befreundeten Kanusportclubs Grün-Gelb Köln e.V. und des Bezirks IV, und Herr Engelbert Weber, Präsident des Niehler Bürger- und Heimatvereins, der eine stärkere Einbindung des Clubs in das Veedel begrüßen würde.

 

In einer launigen Ansprache gab Rolf Eskötter einen kurzen Überblick über die Anfänge des Vereins und seine Geschicke im Verlauf von 75 Jahren. 

Eine Handvoll kanusportbegeisterter Männer tat sich 1931 zusammen und gründeten den Club für Wassersport Köln - Niehl. Man nannte sich vornehm “Club” und gab sich den Namen “ für Wassersport”, um sich auch für den Segelsport offen zu halten, den damals ebenfalls einige betrieben. Der Clubwimpel besteht seitdem  aus einem blauen Stern auf blauen Wellen. Das zuerst freundlich überlassene Gelände hinter dem Kino in Niehl musste bald käuflich erworben werden, was in den damaligen Zeiten gewiss nicht leicht war. Aber auch diese Aufgabe wurde gestemmt und darüberhinaus noch ein Bootshaus gebaut.  Heute kann sich der Club als einer der wenigen Kanuvereine mit einem eigenen schuldenfreien Grundstück rühmen.

Im Lauf der Jahre setzte sich der Kanusport durch und es fanden ungezählte Vereins-Wanderfahrten statt. Früher fuhr man hauptsächlich mit dem Faltboot auf dem Rhein und die An- und Ablegemanöver des CFW avancierten zu einem viel bestaunten Ereignis in Niehl.

In den 1980er Jahren kam dank der Entwicklung von Kunststoffbooten in zunehmend stärkerem Maße der Wildwassersport dazu, der dann auf den Wildflüssen der Eifel und der Alpen betrieben wurde. In diese Zeit fielen auch die Runderneuerung des Bootshauses und die Erweiterung um einen Sanitärtrakt.

In jüngster Zeit hat der Club einen neuen Aufschwung erhalten, der ihm vor allem auch wieder Familien mit Kindern als Mitglieder zuführte. Notwendige Reparaturen und Aufräumarbeiten wurden durchgeführt sowie Fassade und  Fenster neu gestrichen. Hierfür machte sich besonders unser neuer Bootshauswart Peter Prochotta stark, so dass das Bootshaus rechtzeitig zum Jubiläum wieder in neuem Glanz erstrahlte. Mit der Erstellung einer eigenen Internet-Seite ist der CFW nach 75 Jahren endlich online, wer hätte das gedacht? Selbstverständlich wird auch weiterhin regelmäßig gepaddelt, denn das ist ja die eigentliche Bestimmung des Vereins.

Trotzdem konnte im CFW auch immer gefeiert und getrunken werden; dies hatte er mal wieder bei dem gelungenen Stiftungsfest unter Beweis stellen können, bei dem in fröhlicher Runde bis in die tiefe Nacht hinein gefeiert wurde.

 

Mit der Verknüpfung von guten alten Traditionen und notwendigen Erneuerungen, dazu zählt z.B. auch die Naturverträglichkeit des Kanusports, soll der Verein behutsam in die Zukunft geführt werden, so dass er zuversichtlich auf die nächsten 75 Jahre schauen kann. Der CFW gehört damit zu den ältesten Kanuvereinen in Köln und sein Vorsitzender, Rolf Eskötter, ist mit Sicherheit der Dienstälteste in Köln, denn seit 1952 gehört er dem Vorstand an und seit 1956 ist er 1. Vorsitzender. Präsident seit 50 Jahren!  Das soll ihm erstmal einer nachmachen.

Renate Gaab

-Jugendwartin und verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit-

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